über Barthel Michaelis

Ey, ist das ein Vergnügen, dass sich heutzutag ein jeder allein mit Hülfe einer Schreib-Maschine der ganzen Welt vorzustellen vermag! Das hat es zu Zeiten unseres großen Fürstbischofs Adam Friedrich von Seinsheim nit gegeben, unter welchem in der Hofküche zu amtieren ich die Pflicht und das Vergnügen gehabt. Gestatten Sie also, dass ich mich vorstelle: Barthel Michaelis mein Name, wohl vertraut mit Herdgeschichten des Würzburger Schlosses.

Selten ließ ich mich so gerne wiedererwecken als durch den Baulärm, der die Residenz-Gaststätten derzeit durchrüttelt. Ja, ich betrachte es als meine Aufgabe, dem Publico regelmäßig und getreulich Bericht zu erstatten vom Fortschreiten jener Residenz-Gaststätten, die in neuem Glanze erstrahlen und eröffnen erneut im Herbste anno 2010. Nachfahren meiner selbst im weiteren Sinne scheinen hier keinen Stein auf dem andern lassen zu wollen, um eine angenehme Speis- und Trankstatt in die Wirklichkeit zu setzen. Es sind dies meine Freunde Ralf Barthelmes und Michael Berghammer, die ich gelegentlich auch tagsüber umgeistere.

Dahero denn stets allerbestens bin informieret und getreu zur Stelle beim beliebten Leser und der noch geliebteren Leserin, entbietet seine Grüsz biss zum nächsten Mahle Eur

Barthel Michaelis, Rokokoblogger