Artikel-Schlagworte: „Biergarten“

Hähnchen mit Profession

Mittwoch, 15. Juni 2011


Voilà, Ladies & Gentlemen, apertum est!
Ich präsentiere den Biergarten der Residenz-Gaststätten. „Erlebnis“-Biergarten gar wird er heißen. Nun, für mich als Hausgespenst ist es Erlebnis genug, unter freien Kastanien zu geistern. Schließlich verbinden die Meinen ihre Existenzform zunächst und zumeist mit altem Gemäuer.

Doch wie gern sehe ich auch unterm blauweißen fränkischen Himmel nach dem Rechten und lobe das, was hier zu leisten man sich unterfing. Ich bitte, liebe Menschen dieser Gegenwart, Folgendes nicht gering zu erachten: Das Draussen-Gelände der Residenz-Gaststätten harrt noch großen Plänen entgegen. Der heurige Biergarten indeß ist ein Werk der spontanen Thatkraft. Es war hier ein zu Improvisierendes. Zugleich aber zeigen uns die Säle herinnen: In den Residenz-Gaststätten scheint gar nichts so, als sey es aus dem Stegreif verfertigt. Nach wohldurchdachtem Plane geschiehet hier Jegliches.

Eine schier halbjährige Tradition haben die Residenz-Gaststätten zu wahren, und die sollte auch durch den lauschigen Bier-Garten nicht gebrochen werden.

Da rauchten Köpfe in den Bureaux. Und dann war doch alles so nahe liegend: „Barthel, wir bleiben auch heraußen das, was wir herinnen sind, der besten Gastgeber zweie“, riefen die Herren Chefs, ließen sich den Dienstplan bringen – und theilten ihr fachkundiges Service-Personal für den Zapfbetrieb ein. So versehen nun Fachleute, die in der Küchen Künsten geschult sind, ihre Profession an Schenkwagen und Büdchenladen. Das muss und soll dem Gast nicht auffallen, macht das Provisorium Residenz-Biergarten aber zu etwas höchst Besonderem.
Außerdem gibt es da Brathähnchen ;-) ,

verrät der stets allerbestens informierete und dem beliebten Leser und der noch geliebteren Leserin seine Grüsz biss zum nächsten Mahle entbietende
Barthel Michaelis, Rokokoblogger

Visuell integer!

Donnerstag, 30. September 2010

Hintertür Residenz Gaststätten WürzburgPost aus dem fernen Südamerika ist eingetroffen.
Kaum zu glauben: Dort versammelten sich Menschen aller Länder, um über die Burgen, Schlösser und Kirchen der ganzen Welt zu conferieren – und zwar über jedes alte Gemäuer einzeln! Und aus dem Urwald erscholl die Stimme dieser Experten, in Würzburg sei die
„Anzahl der Parkplätze auf dem Schlossplatz deutlich zu reduzieren, um die visuelle Integrität auf dem Residenzplatz zu verbessern“.
 
 
Dem Ruf kann sich die Residenz-Gaststätten nicht verschließen. Geöffnet haben wir deshalb – nein, noch nicht die fränkische und internationale Küche mit ihren Schmankerl-Highlights für die trendige Ausgeh-Gesellschaft und den Frankenwein zu Hochzeitsfeiern und anderen Catering-Events… – sondern das rückwärtige Portal, den Eingang zum Draußenschmausen. Ist er nicht visuell integer?
fragt der stets allerbestens informierete und dem beliebten Leser und der noch geliebteren Leserin seine Grüsz biss zum nächsten Mahle entbietende
Barthel Michaelis, Rokokoblogger