Jahreszeiten gehen durch den Magen

28. September im Jahre des Herrn 2011


Liebe Freunde des kultivierten kulinarischen Genusses! Der Sommer geht zur Neige – und mit ihm der Frühling. Klingt das nach einer merkwürdigen Verschränkung der Saisonen? Ich löse den Knoten folgender Maßen: Die Residenz-Gaststätten wechseln ihre Speisekarte. Bisher bot unser Koch, mein Nachnachfolger Mike Schulze, seine Genusskreationen auf der Frühling-Sommer-Karte an.
Am 7. Oktober erscheint die Herbst-Karte in den Residenz-Gaststätten!
Auf die Gaumenfreuden der reifen Jahreszeit freuen wir uns alle. Und gerade den Übergang in diese neue Saison wollen wir besonders fein herausschmecken. Weshalb alle Freunde der guten ‚Hofküche 2011’ bis zum 6. Oktober noch einmal in der Residenz einkehren, um nach der Sommerkarte zu schmausen,
rät der stets allerbestens informierete und dem beliebten Leser und der noch geliebteren Leserin seine Grüß bis zum nächsten Mahle entbietende
Barthel Michaelis, Rokokoblogger
P.S.
wer seiner Neugierde nicht Herr werden kann, der darf sich HIER schon mal Appetit holen ;-)

Spannung und Bängnis vor der Residenznacht

26. September im Jahre des Herrn 2011

11. Würzburger Residenznacht
Zunehmende Aufregung rankt sich bei mir im Hause um eine so genannte Residenznacht am ersten Oktober-Samstag. Es scheint eine Art Volkssturm anzustehen, hört man doch, die Karten seien bereits ausverkauft. Ein königlicher Tapptanztrupp, ein royaler, wird auch erwartet – es handelt sich offenbar glücklicher Weise um kein unfriedliches Heeresteil.
Ich selbst werde mich unverzagt, aber auch nicht übermütig, ver- und aufhalten und zwar zunächst in den Gemächern meiner neuen Freunde von der Residenz Gaststätten. Es sind dies

  • der Fürstensaal, woselbst meine Leibgastronomen kulinarische Happen für die kulturell Feiernden bereitstellen,
  • der ovale Saal, wo sie ein gleiches planen, und 3ttens
  • der Fürstensaal-Vorraum, wo die Residenz-Gaststätten eine Cocktail-Bar errichtet.

An letzterer Stelle reiche ich dem Punschbereiter mein Glas hin und bitte ihn:
„Mach mir mal einen Caipi rin, ja?“
So gestärkt und geistig ermuntert schwärme ich dann aus zum Geistern
verspricht allen glücklichen Residenznacht-Karten-Inhabern Euer

Barthel Michaelis, Rokokoblogger

Federweißer-Fest

30. August im Jahre des Herrn 2011

…im Weingarten der Residenzgaststätten


Mit Beginn der Weinlese wurde auch die Federweißen-Saison eröffnet. Zwar wird in diesem Jahr unter anderem wegen des Frühjahrsfrosts im Mai die Ernte schlechter ausfallen, der Zuckergehalt der Trauben ist allerdings ähnlich gut wie im Vorjahr. So können Sie sich jetzt schon die Vorfreude auf einen guten Jahrgang 2011 bei einem Glas fränkischen Federweißen schmackhaft machen.

Besuchen Sie unser Federweißer-Fest:

Freitag, 9. September 2011 von 17.00 bis 23.00 Uhr
Samstag, 10. September 2011 von 11.00 bis 23.00 Uhr
Sonntag, 11. September 2011 von 11.00 bis 23.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Groß ist die Freude und die Urkunde ministeriell

11. August im Jahre des Herrn 2011

„Residenz Gastro & More GmbH“, das ist: mein Heimatschloss samt den zugehörigen Wirten – wird wieder zur Botschaft!
„Herr Michael Berghammer – Residenz Gastro & More GmbH – wird für vorbildliches Engagement im kooperativen Umweltschutz zum Botschafter des Umweltpakts Bayern ernannt“,
so steht es auf der Urkunde, die Minister Dr. Markus Söder Ende Juli in Persona überreichte. Wie der Minister verriet, ist jener Pakt ein Zusammenschluss von Entrepreneurs (Unternehmern; die Redaktion), sie besser und sauberer als alle andern wirtschaften. Herrn Söder indes genügt es nicht, dass ein Percent aller bayerischen Firmen hier mittut. Besonders pfiffige und naturliebende Friseure, Bäcker und eben auch Restaurateure ernannte er zu Botschaftern. Diese sollen helfen, den Pakt zu vergrößern.
Besonders würdig ist die Idee des Paktes der fürstbischöflichen Residenz mit ihrem Treppenhausfresko, welches Indianer und Chineserer friedlich vereint zeigt. Das oekologische Concept nämlich wurde bereits in den Vereinigten Staaten und just auch in China copiret. Dass Herr Berghammer nunmehr Botschafter heißt, passt dito. Schließlich logierten im Gebäude der Residenz Gaststätten ehedem die Gesandten.
Aber, Ihr Bürgerlichen meines Herkommens, herkommen mögt insonderheit Ihr und gastieren beim heute einmal wieder allerbestens informiereten und dem beliebten Leser und der noch geliebteren Leserin seine Grüsz biss zum nächsten Mahle entbietenden
Barthel Michaelis, Rokokoblogger

Gekrönte Blondhäuptchen

10. August im Jahre des Herrn 2011

Katja Bohnert und Mandie Großgarten – gar sehr nach Haus und Hof klangen die Namen der Damen Abgesandten. Diese fassten die Residenz-Gaststätten bei ihrer Visitationstour ins Auge. Tatsächlich waren es dann propre Bürgersmaiden: die deutsche Weinprinzessin Melanie Unsleber, die fränkische Weinkönigin Sabine Ziegler, die deutsche Weinprinzessin Katja Bohnert, deren gar nicht mütterliche Königin von Großgarten. Von links nach rechts sieht man sie auf dem Bilde umrahmen meinen lieben Halbnamensvetter Michael Berghammer. Der verwöhnte die Weinhoheiten mit einem erlesenen Fünf-Gänge-Mahl. Hätte ich dieselbe zu fürstbischöflichen Zeiten ersonnen – eine Sensation wäre sie gewesen. Lassen Sie Ihren Blick doch einmal über die Karte für Jedermann schweifen – it’s just a click away,

bedient sich der englischen Zunge und grüßt alle LeserInnen
Euer höchst lernfähiger und -begieriger
Barthel Michaelis, Rokokoblogger

Allerley über unsre Arbeitgeber

04. August im Jahre des Herrn 2011

An diesem Donnerstagabend werde ich durch die ganze Innenstadt mit-geistern. Es trifft sich am » Frankoniabrunnen nämlich donnerstäglich um 19 Uhr 30 ein ganzer Tross Menschen und folgt dem Schreiber Jung. Derselbe berichtet unter dem Titul „Vom schönen Schein und bösen Sein einer alten Stadt“ ohnverblümt über das Leben unterm Krummstab, von dem ich auch vieles berichten kann. Die Thesis des Herrn » Wolfgang Jung: Wenn es heißt, unterm Krummstab sei gut leben gewesen, so habe das in erster Linie für die Träger des Krummstabs und seinen Hofstaat selber gegolten. Vielleicht komme ja auch ich in den Relationes des Schreiber Jung vor!
grüßt neuzeitlich knapp alle InteressiertInnen
Barthel Michaelis, Rokokoblogger

Neue Speisen für den Sommer

19. Juli im Jahre des Herrn 2011

Unsere neue Speisekarte ist ab heute gültig,

und unser Küchenchef und sein Team haben wieder einiges zu bieten.
Hier erst mal nur ein paar “Appetithäppchen”:

Vorspeise
Großer bunter Salat mit marinierten Gemüsen,
gerösteten Pinienkernen und Honig-Rosmarindressing
(8,50 €)

Suppe
Cappuccino von jungem Spinat mit Paprika-Eierstich (5,00 €)

Vegetarisches
Cremiges Risotto mit Austernpilzen,
gebackenem Salbei und Blauschimmelkäse (13,00 €)

Fleisch
Gebratene Maishähnchenbrust mit Bittermandeljus,
Bohnenkernragout und Rosmarinpolenta (16,50 €)

 

Wem das als Vorgeschmack nicht genügt, der kann die komplette Karte hier studieren:
» Hier ist sie: Die neue Speisekarte. Sommer 2011

 

Hofgarten-Weinfest-Bilanz für die lieben Freundinnen und Freunde!

15. Juli im Jahre des Herrn 2011


Hofgartenweinfest war, und als Zeuge aus grauer Vorzeit hat’s mich bass erstaunt. Denn an allen sieben Tage feierten die Würzburgerinnen und Würzburger ausgelassen, obwohl an fünf von diesen sieben Tagen durchaus Regen fiel. Daraus ersehen wir: Beim Hofgartenweinfest muss man eben dabei sein, komme vom Himmel, was wolle.

Das heißt aber nicht, der Festgast klebe an seinen Gewohnheiten. Vielmehr erfuhr das Altfränkische eine Auflockerung, hin zum mehr französisch-internationalen Lebensstile. Das lässt sich an der Konsumrechnung ablesen. Mit 3760 Bratwürsten führte diese Traditionsspeise zwar nach wie vor die Rekordliste an. Aber 3500 Flammkuchen waren dem weinfränkischen Grillgut dicht auf den Fersen.
Die dritte warme kleine Mahlzeit war süß: 1067 Crêpes gingen an die Schoppenpfetzer raus. Als Klassiker profilierte sich die Butterbrezel dank einem Absatz von 3150 Verzehrseinheiten.

Interessant auch ein Blick unter den Rost. Hier erwiesen sich die Grillmeister als Meister der Sparsamkeit. Obwohl im Dauereinsatz, ließen sie in den sieben Tagen lediglich eine Dritteltonne Holzkohle verglühen. Das sind sieben Baumarktsäcke pro Tag, mit denen die Burschen hauszuhalten verstanden.

Beeindruckend hingegen wiederum das Abrechnungswesen. Der Gesamtumsatz des Hofgarten-Weinfests wurde auf 43 Bonrollen ausgedruckt. Infolge einer Länge von 65 Metern pro Rolle ergibt dies eine schmale, aber knapp 2,8 Kilometer lange Papierbahn, welche Du viereinhalb mal um den barocken Hofgarten wickeln kannst. Aber nicht musst! ;-)

Viel Bilder und immer die neuesten Infos zu Veranstaltungen, Aktionen und Events gibt’s übrigens auf unserer Facebookseite

 

Hähnchen mit Profession

15. Juni im Jahre des Herrn 2011


Voilà, Ladies & Gentlemen, apertum est!
Ich präsentiere den Biergarten der Residenz-Gaststätten. „Erlebnis“-Biergarten gar wird er heißen. Nun, für mich als Hausgespenst ist es Erlebnis genug, unter freien Kastanien zu geistern. Schließlich verbinden die Meinen ihre Existenzform zunächst und zumeist mit altem Gemäuer.

Doch wie gern sehe ich auch unterm blauweißen fränkischen Himmel nach dem Rechten und lobe das, was hier zu leisten man sich unterfing. Ich bitte, liebe Menschen dieser Gegenwart, Folgendes nicht gering zu erachten: Das Draussen-Gelände der Residenz-Gaststätten harrt noch großen Plänen entgegen. Der heurige Biergarten indeß ist ein Werk der spontanen Thatkraft. Es war hier ein zu Improvisierendes. Zugleich aber zeigen uns die Säle herinnen: In den Residenz-Gaststätten scheint gar nichts so, als sey es aus dem Stegreif verfertigt. Nach wohldurchdachtem Plane geschiehet hier Jegliches.

Eine schier halbjährige Tradition haben die Residenz-Gaststätten zu wahren, und die sollte auch durch den lauschigen Bier-Garten nicht gebrochen werden.

Da rauchten Köpfe in den Bureaux. Und dann war doch alles so nahe liegend: „Barthel, wir bleiben auch heraußen das, was wir herinnen sind, der besten Gastgeber zweie“, riefen die Herren Chefs, ließen sich den Dienstplan bringen – und theilten ihr fachkundiges Service-Personal für den Zapfbetrieb ein. So versehen nun Fachleute, die in der Küchen Künsten geschult sind, ihre Profession an Schenkwagen und Büdchenladen. Das muss und soll dem Gast nicht auffallen, macht das Provisorium Residenz-Biergarten aber zu etwas höchst Besonderem.
Außerdem gibt es da Brathähnchen ;-) ,

verrät der stets allerbestens informierete und dem beliebten Leser und der noch geliebteren Leserin seine Grüsz biss zum nächsten Mahle entbietende
Barthel Michaelis, Rokokoblogger

Hofgarten-Weinfest 2011

14. Juni im Jahre des Herrn 2011

Auserlesene Schoppen- und feinere Weine perlen in die Glaskelche. Darzu kochen die Schmankerl-Specialisten der Residenz-Gaststätten auf – ein freudig Sommerfest der Sinne!

Das Weinfest im Hofgarten der Würzburger Residenz
Montag, 27. Juni bis Sonntag, 3. Juli 2011
jeweils von 15.00 – 23.00 Uhr

Weitere Informationen:
Staatlicher Hofkeller | Tel.: 0931-3050931

Barthel Michaelis, Rokokoblogger