Ich muss hier im kühlen Gewölbe der Altertumsforscher erst verschnaufen und mich wieder fassen. Ihr werdet meinen Herzschlag sogleich plausibel finden, wenn Ihr versteht: Es ist einige Jahrzehnt her, dass wir Küchen- und Kellermeister und -geister zum letzten Mahl reanimieret waren und dem Treiben des Hofgarten-Weinfests beigewohnt.
Seitdem aber scheinen sämtliche Spinner und Weber die Stadt verlassen zu haben! Soll ich diese meine Meinung demonstrieren, so sag ich nur: Es sind keine Tuche mehr für die Damen vorhanden!
Als ich mich heute im Licht der Abend-Sonne dem Fest näherte, da dacht ich zunächst, die schöne Diana sei aus ihrem Fresko des Gartensaals herab gestiegen und habe sich unter die Feiernden gemaischet. Erst als ich beim Bronnen angelangt, ward meinen Augen klar: Die jungen Damen, die hier mit ihren Cavalieren den guten Silvaner schlürften, waren gar nicht ganz nackt. Sondern nur fast.
Ich möchte nicht spekuliern, sondern werde die kommende Nacht nützen, um diesem Rätsel auf die Sprünge zu kommen. Sobald ich alle Problemata gelöset, bin ich
getreu zur Stelle beim beliebten Leser und der noch geliebteren Leserin und entbiete meine Grüsz biss zum nächsten Mahle Eur







[...] Nutze um das Faszinosum des Mangels an der Damenkörper verhüllenden Tuchs weiter zu ergründen. Meinte ich erst, dass die Weber und Spinner die Stadt verlassen haben mögen, so war mein zweiter Gedanke, dass die [...]